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Die vorliegende Regel ist eine Fokusregel der Stufe I zum Themenkomplex allgemeine karmale Sonderfertigkeiten.


Bei Predigten und Visionen handelt es sich um Regelmechanismen, die nur Helden mit den entsprechenden Vorteilen oder Sonderfertigkeiten offenstehen. Nur Geweihte und Zeloten sind in der Lage, Predigten und Visionen zu erlernen. Predigten können dazu genutzt werden, Zuhörer zu beeinflussen, während Visionen vornehmlich auf den Helden selbst wirken und ihn durch die Nähe zu seiner Gottheit stärken.

 

Die Predigt

Jeder Held kann vor einer Menschenansammlung sprechen und seine Gottheit lobpreisen. Doch nur eine Person, die über die entsprechende Sonderfertigkeit verfügt, erhält im Talent Bekehren & Überzeugen (öffentliche Rede) die Einsatzmöglichkeit Predigt. Beim Einsatz einer dieser SF wird also eine Probe auf das zugeordnete Talent fällig. Die QS der Probe geben immer an, wie viele Personen von der Predigt regeltechnisch betroffen sind. Auf diesen Personen, die Zuhörer genannt werden, muss entweder der Geburtssegen (siehe Regelwerk, Seite 322) oder die Initiation (siehe Aventurisches Götterwirken, Seite 141) des Pantheons des predigenden Helden liegen. Eine Predigt muss mindestens 5 Minuten lang vorgetragen werden (sie kann aber länger dauern). Der Geweihte kann nie selbst von einer Predigt profitieren.

Publikation:
Aventurisches Götterwirken, Seite 73

Die Vision

Helden, die über eine Visions-Sonderfertigkeit verfügen, können über eine neue Einsatzmöglichkeit im Talent Götter & Kulte (eigene Gottheit) Visionen empfangen. Für den Einsatz einer Vision muss ein Held eine Probe auf das Talent ablegen. Die QS der Probe hat unterschiedliche Auswirkungen. Üblicherweise kann eine Vision willentlich mit 1 Aktion in Gang gesetzt werden. Einige Visionen können jederzeit empfangen werden, andere nur während der Regenerationsphase, in welcher der Geweihte schläft.

Publikation:
Aventurisches Götterwirken, Seite 74