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Fleisch

Viele Tiere sind essbar und einige gelten sogar als Delikatesse. Nur die Zubereitung will gelernt sein, denn ein falscher Schnitt beim Ausnehmen und aus einem köstlichen Braten wird ein bitteres, übelriechendes Etwas.

Regel: Um ein Tier auszunehmen, ist eine Probe auf Lebensmittelbearbeitung (Ausnehmen) nötig. Als Faustformel gilt, dass von einem Säugetier etwas mehr als die Hälfte seines Gewichts an verwertbarem Fleisch übrig bleibt. Die bei den Tieren angegebenen Rationen Fleisch können immer leicht nach oben oder unten abweichen. Die Qualität des Fleisches ist abhängig vom jeweiligen Tier. Misslingt die Probe, wird die Menge des verwertbaren Fleischs halbiert und die Qualität um eine Stufe gesenkt. Sinkt die Stufe auf ungenießbar oder darunter, kann man das Fleisch niemandem mehr vorsetzen, außer er verfügt über den Vorteil Saumagen (siehe Seite 121). Oft eignet es sich aber zumindest noch als Hundefutter oder Köder für Aasfresser. Eine gelungene Probe kann je nach QS die Menge des verwendbaren Fleischs erhöhen. Jede QS über 1 erhöhte die Menge um 5%.

Qualität von Fleisch
Die Verarbeitung von Fleisch ist stark abhängig von seiner Qualität. Anfallende Proben auf Lebensmittelbearbeitung werden wie folgt durch die Verwendung unterschiedlicher Fleischqualitäten modifiziert. In der Beschreibung ist unter Beute nur ein Eintrag zur Qualität enthalten, wenn das Fleisch nicht der Qualität mittelmäßig entspricht.

Qualität Beispiel Mod. für Lebensmittelbearbeitung
Ungenießbar Gruftassel -4
Zäh Zugochse -2
Mittelmäßig Rind, Huhn +/- 0
Hochwertig Wachtel, Mastschwein +2

 

QS für mehr Rationen Fleisch  
QS 1 normale Menge
QS 2 5% mehr Fleisch als unter Beute angegeben
QS 3 10% mehr Fleisch als unter Beute angegeben
QS 4 15% mehr Fleisch als unter Beute angegeben
QS 5 20% mehr Fleisch als unter Beute angegeben
QS 6 25% mehr Fleisch als unter Beute angegeben

Publikation: Aventurisches Bestiarium, Seite 123