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Zaubertricks

Die einfachste Ausprägung der Spruchzauberei sind Zaubertricks, kleine Zauber, die selbst ein unausgebildeter Zauberkundiger beherrschen kann. Es sind meist schwache Manifestationen des jeweiligen Merkmals und können in ihrer Wirkung mit echten Zauberformeln nicht mithalten. In manchen Situationen sind sie trotzdem ausgesprochen nützlich.

Unter Anmerkungen findest du einen Eintrag, bei welcher Tradition dieser Trick üblicherweise vorkommt. Aber auch Helden anderer Traditionen können den Zaubertrick erwerben, es sei denn, es steht explizit dabei, dass nur eine bestimmte Tradition darüber verfügen kann. Wir haben zusätzlich noch angegeben, für welche Akademie oder welchen
privaten Lehrmeister ein Zaubertrick besonders typisch ist. Aber, wie schon angemerkt, dass bedeutet keinesfalls, dass nicht auch ein Magier mit anderem Hintergrund, oder gar ein Zauberer anderer Tradition, diesen Zaubertrick erlernen kann – es ist nur nicht so typisch für andere Zauberkundige.

Zaubertricks und Erleichterung
Kein Zaubertrick sollte Großes bewegen oder allzu starke regeltechnische Auswirkungen haben, denn schließlich sind Zaubertricks extrem kostengünstige Zauber, die vor allem zur Bereicherung der Atmosphäre am Spieltisch gedacht sind. Der Meister kann aber in besonders passenden Situationen eine Erleichterung von 1 auf eine Teilprobe eines Talents gewähren (beispielsweise bei einer Probe auf Betören (Aufhübschen), wenn der Zaubertrick Schminken angewendet wurde).

Zaubertricks in Regeln
Zaubertricks gelten als Spruchzauber, die mit einer QS von 1 gewirkt werden. Ihr Wirken kostet jeweils 1 AsP, die Zauberdauer beträgt 1 Aktion. Eine Probe zum Wirken ist nicht nötig. Jeder Zaubertrick kostet 1 Abenteuerpunkt und wird wie eine Sonderfertigkeit erworben. Zaubertricks können nicht modifiziert werden.

Publikation(en):
Regelwerk (3. überarb. Auflage), Seite 286
Aventurische Magie, Seite 110